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Hintergründig 1: Flexibel beim Anpassen der Motive

Dieter Schiecke am 8. Januar 2008 um 12:29

Will ich einzelnen oder mehreren Folien spezielle Hintergründe zuweisen, stehen mir jetzt mehr und attraktivere Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Da hat sich richtig was getan: Zu den bisherigen Formatoptionen (Einfarbig, Farbverlauf oder Bild) sind drei Neuerungen hinzugekommen, die ich unter dem Aspekt der Zeitersparnis hier besonders erwähnen möchte:

  • ein Hintergrundmotiv beim Auswählen noch schnell anpassen – beispielsweise aufhellen,
  • nur einen bestimmten Ausschnitt von einem Bild für den Folienhintergrund verwenden,
  • die Folien schnell für den Druck oder die Bildschirmpräsentation in einem großen Raum umstellen.

In diesem und zwei Folgebeiträgen stelle ich diese drei neuen Möglichkeiten Schritt für Schritt vor. Los geht’s heute mit den Optionen zum Anpassen eines Bildmotivs für den Folienhintergrund.

  • Ich beginne mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle der Folie und wähle im Kontextmenü Hintergrund formatieren.

  • In der Rubrik Füllung aktiviere ich zunächst die Option Bild- oder Texturfüllung und klicke dann unter Einfügen aus auf die Schaltfläche Datei.
    Tipp am Rande: An der Stelle könnte ich übrigens auch ein Bild “importieren”, das ich zuvor in einem Grafikprogramm in die Zwischenablage kopiert habe, indem ich auf die neue Schaltfläche Zwischenablage klicke.
  • Nach dieser Auswahl der Hintergrundgrafik wechsle ich links zur Rubrik Bild, um das ausgesuchte Motiv noch anzupassen.

  • Angenommen, ich habe ein dunkles Hintergrundbild ausgewählt, auf dem meine schwarzen Texte nun schlecht zu lesen wären. Kein Problem, denn mit einem Klick auf den Dropdownpfeil neben Neu einfärben kann ich aus der Galerie eine Variante wählen, die mein Bild im Handumdrehen aufhellt und somit “hintergrundtauglich” macht.
    Mehr noch: Bei Bedarf ließe sich auch der Farbton ändern, um das Bild an die Farbstimmung meiner Präsentation anzugleichen.
  • Über die Schieberegler für Helligkeit und Kontrast kann ich anschließend die zuvor getroffene Einstellung noch feinjustieren.

Fazit: Im Unterschied zu früheren Versionen muss ich Grafiken nicht vorher mühsam in PowerPoint oder einem Grafikprogramm “hintergrundtauglich” machen, sondern kann das beim Einbauen in die Folien sozusagen nebenbei mit erledigen.

Weihnachten und Silvester mit Office 2007

Ute Simon am 22. Dezember 2007 um 18:29

Gerade habe ich eine nützliche Seite für alle diejenigen entdeckt, die zu Weihnachten einen neuen Computer bekommen oder die stillen Tage nutzen wollen, um sich mit Office 2007 mal in Ruhe zu beschäftigen: Die Microsoft Support-Weihnachtsseite 2007/2008. Auch wenn der Microsoft Support zu Weihnachten nicht erreichbar ist, finden Sie hier Hilfe bei Problemen, Tipps zu Office 2007, zu Vista und selbst zu Spielen.

Bei den Tipps zu den Office-Programmen fehlt aber leider PowerPoint. Deshalb habe ich einige nützliche Microsoft-Webseiten zusammengestellt, die zur Jahreszeit passen:

  • ClipArts: Brauchen Sie auf die Schnelle noch einen Gutschein als Geschenk? Oder ein Motiv für die Einladung zur Silvesterparty? Hier gibt es Bildmaterial zu Weihnachten und Neujahr.
  • Kalender: Bei den Vorlagen gibt es natürlich auch schon Kalender 2008 – als Last-Minute-Geschenk oder für die Planung des kommenden Jahres.
  • Fotoalbum: Eine schnelle Möglichkeit, die Feiertagsfotos als Präsentation aufzubereiten ist das Fotoalbum, hierzu gibt es eine Anleitung sowie Vorlagen.
  • Training: Endlich Zeit, sich mit den Feinheiten von PowerPoint 2007 zu befassen? Zum kostenlosen Training.

Zum Schluss noch ein Wunsch vom Blogger-Team:
Allen Lesern des PowerPoint 2007-Blogs Ereignisreiche Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr!

Wo sind die Steuerelemente geblieben?

Pia Bork am 13. Dezember 2007 um 07:48

Multimedia wird nach wie vor nicht von PowerPoint verwaltet und gespielt, sondern von den Komponenten des Betriebssystems. Dies hat immer schon zur Folge gehabt, dass “fremde” Formate wie Apple Quicktime oder RealMedia nicht abgespielt wurden. Schon in den älteren PowerPoint-Versionen musste ich darum auf die Player dieser Hersteller zurückgreifen: den Quicktime-Player von Apple oder eben den RealMedia-Player.

Damit PowerPoint diesen fremden Player nutzt, muss ich ihn auf der PowerPoint-Folie als Objekt einfügen. Das ging bisher über Einfügen – Objekt und dieser Befehl ist auch in 2007 immer noch da. In früheren Versionen funktionierte es außerdem auch über die Steuerelemente-Toolbox, die sich als Symbolleiste einblenden ließ.

Aber bekanntlich gibt es ab 2007 keine Symbolleisten mehr und somit nichts zum Ein- oder Ausblenden. Wo also sind die Steuerelemente jetzt zu finden? Auf der Registerkarte Entwicklertools. Allerdings ist diese Registerkarte zunächst nicht zu sehen. Ich muss sie erst per Klick auf die Office-Schaltfläche und PowerPoint-Optionen in der Kategorie Häufig verwendet einschalten, in dem ich ein Häkchen setze bei Entwicklerregisterkarte in der Multifunktionsleiste anzeigen.

Jetzt habe ich Zugriff auf die Steuerelemente: Per Klick auf das Symbol Weitere Steuerelemente (sehe Mauszeiger im Bild oben) zum Beispiel auf das AppleQuicktimeControl oder auch das Steuerelement für den Shockwave Flashplayer. Beide Elemente müssen allerdings installiert worden sein! Denn die Liste der Steuerelemente spiegelt nur wieder, was auf dem Rechner vorhanden ist. Auf den Internetseiten der Hersteller lassen sich die Player kostenlos herunterladen und installieren.

Bei den Steuerelementen selbst hat es keine Änderungen gegeben, sie funktionieren noch wie gewohnt. Mit einer für den Profi verblüffenden Ausnahme: In früheren PowerPoint-Versionen ließ sich das Steuerelement Textfeld über einen Film legen. So war es beim Abspielen des Filmes möglich, eine Information sichtbar über den Film zu legen. Das funktioniert jetzt nicht mehr. Das Steuerelement Textfeld ist nur während der Bearbeitung vor dem Film zu sehen, sobald der Film abgespielt wird, verschwindet es im Hintergrund.

Service Pack 1 ab sofort verfügbar

G.O.Tuhls am 12. Dezember 2007 um 00:40

Nahezu ein Jahr nach Markteinführung von Office 2007 hat Microsoft jetzt das erste Service Pack bereit gestellt. Die rund 225 MB große Datei lässt sich unter diesem Link herunterladen.

In der offiziellen Mitteilung zum Download heißt es:

“… Service Pack 1 bietet die von unseren Kunden geforderte Stabilität und erhöhte Leistung sowie weitere Verbesserungen der Benutzersicherheit. Dieses Service Pack enthält auch alle Updates, die vor Dezember 2007 … veröffentlicht wurden. ”

Für alle, die mehr wissen wollen:

Wer die erfolgreiche Installation des Service Packs auf seinem PC kontrollieren möchte, kann dies in PowerPoint mit einem Klick auf die Office-Schaltfläche und auf PowerPoint-Optionen tun. Im Abschnitt Ressourcen muss ganz unten das SP 1 angezeigt werden.

SmartArts als Grafik speichern für den Einsatz in früheren Versionen

Dieter Schiecke am 8. Dezember 2007 um 22:50

Die Tatsache, dass sich mit den SmartArt-Grafiken in kürzester Zeit optisch ansprechende Schaubilder bauen lassen, ist für zahlreiche Anwender ein guter Grund, auf die Version 2007 umzusteigen. Doch was passiert, wenn eine PowerPoint 2007-Präsentation mit SmartArts an Anwender weitergegeben wird, die eine ältere PowerPoint-Version haben?

  • Hat der Empfänger das Compatibility Pack installiert, lässt sich die PowerPoint 2007-Datei öffnen und die SmartArts werden angezeigt.
  • Wird die Datei als PowerPoint 97-2003-Präsentation abgespeichert, sind die SmartArts ebenfalls zu sehen.

In beiden Fällen liegen die SmartArts als Bilder vor und können nicht bearbeitet werden.

Natürlich ist es technisch auch möglich, nicht die komplette Präsentation, sondern nur ein fertiges SmartArt-Objekt wie das unten gezeigte Organigramm weiterzugeben. Dazu reicht ein rechter Mausklick auf den Rahmen des SmartArt-Objektes und dann die Wahl des Befehls Als Grafik speichern. Doch wie ist die Qualität in den gängigen Formaten PNG, BMP, JPEG und welche Dateigröße ergibt sich für eine PowerPoint-Datei bei der Verwendung der verschiedenen Formate?

Ein kleiner Test gibt schnell Antwort auf diese Fragen. Ich speichere das gezeigte SmartArt-Objekt in den drei Grafikformaten und baue danach jedes Bild in eine Folie ein und speichere diese eine Folie als separate Präsentation im Format 97-2003. Hier zunächst die Größen der entstehenden PowerPoint-Dateien:

mit BMP

65,1 KB

mit JPEG

66,4 KB

mit PNG

118,0 KB

Bei der Qualität liegen BMP und PNG gleich auf. Die JPEG-Grafik weist einige unschöne Streifen auf.

Fazit: Im Gesamturteil Qualität + Größe setzt sich in dem Fall das gute alte Bitmap-Format (BMP) als Sieger durch.

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