SmartArts als Grafik speichern für den Einsatz in früheren Versionen
Dieter Schiecke am 8. Dezember 2007 um 22:50Die Tatsache, dass sich mit den SmartArt-Grafiken in kürzester Zeit optisch ansprechende Schaubilder bauen lassen, ist für zahlreiche Anwender ein guter Grund, auf die Version 2007 umzusteigen. Doch was passiert, wenn eine PowerPoint 2007-Präsentation mit SmartArts an Anwender weitergegeben wird, die eine ältere PowerPoint-Version haben?
- Hat der Empfänger das Compatibility Pack installiert, lässt sich die PowerPoint 2007-Datei öffnen und die SmartArts werden angezeigt.
- Wird die Datei als PowerPoint 97-2003-Präsentation abgespeichert, sind die SmartArts ebenfalls zu sehen.
In beiden Fällen liegen die SmartArts als Bilder vor und können nicht bearbeitet werden.
Natürlich ist es technisch auch möglich, nicht die komplette Präsentation, sondern nur ein fertiges SmartArt-Objekt wie das unten gezeigte Organigramm weiterzugeben. Dazu reicht ein rechter Mausklick auf den Rahmen des SmartArt-Objektes und dann die Wahl des Befehls Als Grafik speichern. Doch wie ist die Qualität in den gängigen Formaten PNG, BMP, JPEG und welche Dateigröße ergibt sich für eine PowerPoint-Datei bei der Verwendung der verschiedenen Formate?
Ein kleiner Test gibt schnell Antwort auf diese Fragen. Ich speichere das gezeigte SmartArt-Objekt in den drei Grafikformaten und baue danach jedes Bild in eine Folie ein und speichere diese eine Folie als separate Präsentation im Format 97-2003. Hier zunächst die Größen der entstehenden PowerPoint-Dateien:
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mit BMP |
65,1 KB |
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mit JPEG |
66,4 KB |
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mit PNG |
118,0 KB |
Bei der Qualität liegen BMP und PNG gleich auf. Die JPEG-Grafik weist einige unschöne Streifen auf.
Fazit: Im Gesamturteil Qualität + Größe setzt sich in dem Fall das gute alte Bitmap-Format (BMP) als Sieger durch.