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Diagramme lassen sich leichter erstellen und attraktiver gestalten

Dieter Schiecke am 21. Juni 2007 um 20:39

Das Modul zum Anlegen und Bearbeiten von Diagrammen wurde nach vielen Jahren gründlich überarbeitet. Dabei hat Microsoft den Fokus darauf gelegt, a) die bei der Arbeit mit Diagrammen erforderlichen Schritte einfacher zugänglich zu machen und b) sogar zu reduzieren. Dazu gibt es eine Reihe von Vorlagen zum Anlegen und Gestalten, die auch ungeübte Anwender in die Lage versetzen, systematisch ein aussagekräftiges Diagramm aufzubauen.

Die Möglichkeiten, Diagramme optisch aufzupeppen, sind immens. Wer jetzt noch trockene Zahlen und lieblose 0815-Diagramme abliefert, kann sich nicht mehr damit rausreden, dass das Programm nix bietet. Im Gegenteil: Angesichts der vielen attraktiven Effekte fällt es ganz schön schwer, nicht ständig andere tolle Gestaltungsvarianten auszuprobieren.

Leider sind keine neuen Diagrammtypen hinzugekommen – die Veränderungen beschränken sich also auf eine andere Handhabung, optimierte Arbeitsabläufe und weitaus mehr Möglichkeiten der optischen Gestaltung.

Rechtsklick löst Doppelklick ab

Eine weniger gute Nachricht für aktive Mausnutzer: Doppelklicken ist aus der Mode gekommen und wurde abgeschafft.

War es bisher möglich, per Doppelklick beispielsweise auf eine Achse das dazugehörige Dialogfeld aufzurufen, so geht das jetzt über einen Rechtsklick und das Kontextmenü oder über die in den beiden Registerkarte Layout und Format vorhandene Schaltfläche Auswahl formatieren.

Mich trifft es nicht wirklich, denn ich hab stets meine Lieblings-Tastenkombination genutzt: Strg + 1. Die ist glücklicherweise geblieben. Bitte lasst das so!

Eine Ungereimtheit ist mir aufgefallen: Beim Aufruf des Dialogfelds zum Formatieren fehlt konsequent die Kategorie Schrift. Wer also beispielsweise für eine Achse das Zahlenformat und die Schrift ändern will, kann das nicht mehr wie früher über ein Dialogfeld erledigen, sondern muss jetzt zwei Dialoge absolvieren.
Auch beim Verändern der Schrift werden wir wieder zu Rechtsklickern erzogen. Erst nach einem Rechtsklick nämlich erscheint die Mini-Symbolleiste, in der sich Schriftattribute ändern lassen. Wer das vergisst, hat noch den Befehl Schriftart im Kontextmenü (natürlich auch mit Rechtsklick) oder den gaaaanz langen Weg über die Registerkarte Start in der Multifunktionsleiste.

In weiteren Beiträgen folgen dann Informationen, wie der Austausch mit Excel funktioniert, warum das Wissen um Einbetten und Verknüpfen tatsächlich wichtig ist und was zur Kompatibilität mit Diagrammen aus früheren PowerPoint-Versionen zu sagen ist.

 

Gefällt Ihnen die neue Oberfläche von Office 2007?

Susanne Walter am 18. Juni 2007 um 11:23

Wie Ihre Antwort ausfällt, hängt sehr wahrscheinlich davon ab, welches Ablagesystem Sie praktizieren. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die die Rechnung ihrer Kfz-Versicherung mehrfach kopieren und sie unter „K“ wie Kfz, „V“ wie Versicherungen und „S“ wie Steuer ablegen, dann werden Sie Office 2007 lieben. Denn genau nach diesem Prinzip ist die Oberfläche aufgebaut. Häufig benötigte Funktionen sind an mehreren Stellen im Programm hinterlegt.
Bevorzugen Sie dagegen die Einmal-Ablage – also Dinge da zu deponieren, wo die Aussicht, sie wiederzufinden, am größten ist – dann werden Sie bei der Arbeit mit Office 2007 anfangs hin und wieder das Gefühl haben, dass Ihr Gedächtnis Ihnen kleine Streiche spielt.
Umstellen müssen sich übrigens auch diejenigen von uns, die am liebsten alles da aufbewahren, wo sie es ohnehin ständig brauchen und deren Programmfenster bisher rundherum mit benutzerdefinierten Symbolleisten geschmückt war. Zum Anpassen gibt es jetzt nur noch die Schnellzugriffsleiste.

Das ist ein Anfang, mir reicht aber der Platz nicht aus …

Dafür ist das Anpassen der Schnellzugriffsleiste sehr einfach: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Schaltfläche oder einen Befehl der Multifunktionsleiste und wählen Sie aus dem Kontextmenü Zu Symbolleiste für den Schnellzugriff hinzufügen.

Wenn Sie häufig benötigte Befehle nicht nur in der Schnellzugriffsleiste hinterlegen, sondern auch strukturiert anordnen möchten, wählen Sie Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen. Damit rufen Sie die PowerPoint-Optionen auf, wo Sie die Reihenfolge der Befehle ändern und sogar Trennzeichen zwischen Befehlsgruppen einfügen können.

Suchhilfen – nicht nur für Führungslinien

Ute Simon am 16. Juni 2007 um 11:15

Ich muss eingestehen, dass ich auswendig nicht genau wusste, wo die Führungslinien in PowerPoint 2007 eingeschaltet werden. Das ist ein Befehl, den ich nicht täglich brauche, denn ich schalte die Führungslinien nur gelegentlich mal für einen Screenshot aus, ansonsten möchte ich nicht darauf verzichten. Aber es gibt von Microsoft eine hervorragende Suchhilfe: Die Interaktiven Referenzhandbücher. Auf der folgenden Webseite von Microsoft Office Online kann man eine Flash-Anwendung starten, die zunächst die alte Menüleiste von PowerPoint 2003 zeigt. Dort klickt man sich durch bis zum gesuchten Befehl. Und dann blendet sich die Multifunktionsleiste von PowerPoint 2007 ein und es wird hervorgehoben, wo sich der Befehl auf der neuen Oberfläche befindet.

Interaktives Referenzhandbuch: Befehle in PowerPoint 2003 und PowerPoint 2007 im Vergleich:
http://office.microsoft.com/de-de/powerpoint/HA101490761031.aspx?pid=CH100668131031

Natürlich gibt es diese Hilfe auch für die anderen Office-Programme:

Word:
http://office.microsoft.com/de-de/word/HA100744321031.aspx?pid=CH100487431031

Excel:
http://office.microsoft.com/de-de/excel/HA101491511031.aspx?pid=CH100648241031

Nur einen Wunsch hätte ich noch an Microsoft: Ich möchte diese Hilfsmittel herunterladen können, um sie auf dem Laptop auch unterwegs zur Verfügung zu haben.

Auf der Suche nach den Führungslinien

Dieter Schiecke am 15. Juni 2007 um 01:39

Vor wenigen Tagen hatte ich hier verzweifelt gefragt, wie sich die Führungslinien über die Multifunktionsleiste einschalten lassen. Ehrlich gesagt, ich hatte es schon aufgegeben. Doch es gibt ihn wirklich, den Aufruf über die Multifunktionsleiste. Nur erfolgt er nicht über die Registerkarte Ansicht, sondern über die Registerkarte Start.

Die exakte Befehlsfolge lautet Start à Anordnen à Ausrichten à Rastereinstellungen.

Danke an Ute Simon, die das herausgefunden hat.

Wie steht es um die Kompatibilität mit Vorgängerversionen?

Dieter Schiecke am 13. Juni 2007 um 11:24

Wenn Sie mit PowerPoint 2007 arbeiten, sind Sie zwar “Software-Pionier”, gehören aber noch längere Zeit zu einer Minderheit. Sie müssen sich also Gedanken machen, wie Sie kompatibel bleiben mit der Mehrheit. Denn die meisten Anwender werden wohl noch längere Zeit mit den Vorgängerversionen arbeiten.

Ein Weg wäre, dass Sie Ihre Präsentationen vor der Weitergabe an andere im Format der Versionen 97-2003 abspeichern. Dazu klicken Sie links oben auf die Office-Schaltfläche und wählen bei Speichern unter die Option PowerPoint 97-2003-Präsentation.

Zwei Nachteile dieses Weges: a) Sie haben zwei Versionen Ihrer Datei und müssen bei jeder Änderung oder Aktualisierung darauf achten, die Kopie für die Vorgängerversionen neu anzulegen. b) Die Kopie im 97-2003-Format ist meist deutlich größer. Sind in der PowerPoint 2007-Datei Fotos enthalten, die Sie mit den tollen neuen Befehlen zur Bildbearbeitung aufgepeppt haben, dann wird die Dateigröße der Kopie sprunghaft auf das Mehrfache des Originals anwachsen. Ich habe das selbst mehrfach erlebt. Im krassesten Fall war lag das Verhältnis bei 8 MB zu 47 MB.

Besser wäre es deshalb, wenn die Anwender, mit denen Sie Präsentationen austauschen, sich das sog. Compatibility Pack installieren. Es erlaubt Anwendern von Office 2000, XP und 2003 das Öffnen und Bearbeiten von Dateien, die in Version 2007 erstellt wurden. Für Firmen, die schrittweise auf Office 2007 umsteigen, ist das ein Muss. Die aktuelle Version des Pakets finden Sie hier als kostenlosen Download: Zum Download des Compatibility Packs

Wie das Leben so spielt: das Compatibility Pack löst natürlich nicht zu 100% alle Aufgaben. Daher werden bei Microsoft heute zwei Updates angeboten, die Schwächen beim Konvertieren von SmartArt- und anderen PowerPoint-Objekten beheben. Außerdem gab es bereits am Dienstag zwei Updates, die Sicherheitslücken schließen sollen, die nach der Installation des Kompatibilitätspaketes auftreten konnten. Kurz gesagt: Alle, die das Compatibility Pack verwenden, sollten diese Woche unbedingt die Update-Funktion von Windows oder Office nutzen.

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