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Transparente Verläufe bleiben im Druck transparent

Susanne Walter am 13. Juni 2007 um 10:31

Farbverläufe, bei denen eine deckende Farbe in eine zweite, transparente Farbe übergeht, waren bisher nur für Bildschirmpräsentationen geeignet. Im Druck ging die Transparenz des Verlaufs verloren, die Ergebnisse waren in der Regel unbrauchbar. Erstaunlich und unerwartet: PowerPoint 2007 druckt transparente Verläufe korrekt aus – auf dem gleichen Drucker!

Wer sucht, der findet! Stimmt das wirklich?

Dieter Schiecke am 11. Juni 2007 um 19:36

Seit über sechs Monaten bemühe ich mich redlich, die neue Oberfläche zu verstehen. Trotzdem fühle ich mich immer mal wieder wie ein Anfänger. Wäre ich es doch nur! Dann würde ich nicht zielgerichtet nach mir bekannten Befehlen fahnden. Als Anfänger wüsste ich einfach nichts von den Befehlen und würde sie demzufolge auch nicht suchen.

Im Ernst: Wie kann ich die Führungslinien, die jetzt Zeichnungslinien heißen, über die Multifunktionsleiste ein- oder ausschalten? Früher gab es den Menübefehl Ansicht à Raster und Führungslinien. Jetzt kann ich in der Registerkarte Ansicht zwar das Raster ein- und ausschalten, aber das brauche ich gerade nicht. Mir ist nach Führungslinien.

OK, mit Alt + F9 kann ich (glücklicherweise) die Führungslinien nach wie vor ein- oder ausblenden. Aber was empfehle ich Anwendern, die partout nicht auf Tastenkürzel stehen und alles mit der Maus machen wollen?

Ich werde ihnen wohl nur das Kontextmenü zeigen können, also Rechtsklick auf eine freie Stelle der Folie und im Kontextmenü Raster und Führungslinien wählen.

Ich hoffe jetzt, dass die Führungslinien – nachdem sie quasi auf Tauchstation gegangen sind – in der nächsten Version nicht völlig abgeschafft werden.

Und dann habe ich noch einen (sicher erfüllbaren) Wunsch an Microsoft: Konsistenz bei der Benennung der Befehle. Heißt das Raster nun Raster oder ist es doch eher ein Gitternetz? Sind die Führungslinien nun Führungslinien oder eher Zeichnungslinien. Auch wenn ich ein Anfänger wäre, würde mich diese Inflation der Begriffe leicht verwirren. Auch Anfänger haben’s eben nicht leicht.

Neue Vorlagen und Ideen

Ute Simon am 9. Juni 2007 um 12:17

Schon recht bald wird der Zeitpunkt kommen, wo vielen Anwendern die 20 mit PowerPoint 2007 mitgelieferten Designs nicht mehr genügen – die benutzt ja “jeder”. Oder man soll eine Präsentation vorbereiten, findet aber den Anfang nicht so recht. In diesem Fall empfehle ich einen Blick auf Microsofts Office Online-Webseite, denn dort werden schon neue Vorlagen für PowerPoint 2007 (und auch für die neuen Versionen von Word und Excel) angeboten.

Vorlagen

Zwei Möglichkeiten gibt es, darauf zuzugreifen:

1.    Direkt von PowerPoint aus, indem man auf die Office-Schaltfläche und dann auf Neu klickt. Im oberen linken Block Vorlagen werden die schon auf dem eigenen Rechner vorhandenen Vorlagen angezeigt, darunter verschiedene Vorlagen-Kategorien auf Microsoft Office Online. Der Nachteil dieser Methode: Man bekommt auch Vorlagen angezeigt, die für ältere Office-Versionen entworfen wurden. Aufgrund des erweiterten Farbschemas und des geänderten Umgangs mit Mastern und Layouts würde ich diese ohne Anpassung nicht mehr verwenden.

2.    Auf der Office Online-Webseite, http://office.microsoft.com, dort wechselt man zum Register Vorlagen und findet unten Durchsuchen von Vorlagen mit der Kategorie Präsentationen. Insbesondere in der Unterkategorie Unternehmen findet man schon einige, die speziell für die Version 2007 erstellt wurden. Diese bringen zum Teil neue Hintergründe mit, zum Teil enthalten sie schon Musterfolien und helfen so bei der Gliederung des Inhalts.

Ein ausführliches Tutorial zu Vorlagen in PowerPoint 2007 werde ich für einen der nächsten PowerPoint-User-Newsletter schreiben.

Es geht auch klassisch

Eckehard Pfeifer am 7. Juni 2007 um 11:58

Vielleicht wird mancher bedauern, dass die Multifunktionsleiste (das ist der offizielle Titel, mir selbst ist, obwohl ich gegen ‚kids’ und ‚realisieren’ bin, die englische Bezeichnung ‚ribbon’ lieber) durch den Anwender nicht anpassbar ist. Microsoft will herausgefunden haben, dass nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz von Anwendern (die absolute Zahl dürfte allerdings in Millionenhöhe liegen), die Symbolleisten der bisherigen Anwendungen selbst angepasst hat. Wie auch immer, warten wir die Entwicklung ab. Wer heute schon ans Werk will, kommt um eine Beschäftigung mit XML (eXtensible Markup Language) und den neuen Dateiformaten nicht herum. Der Lohn kann dann eine ‚klassische’ Oberfläche wie im Bild unten sein (dabei will ich die Frage offen lassen, ob man wirklich so am Alten hängen sollte). Vor allem aber sollten es anwender- und/oder arbeitsprozessorientierte Gesichtspunkte sein, die eine Anpassung zur effektiveren Bedienung erheischen.

Aus neu mach alt

Noch ein Grund für PowerPoint 2007: Optimierte Speichergröße für Fotos

Dieter Schiecke am 5. Juni 2007 um 02:06

Vergangene Woche hatte ich bereits vier Gründe aufgezählt und erklärt, weshalb für bestimmte Zielgruppen ein Update wirklich sinnvoll erscheint. Wer meint, dass dies nun eine (weitere) Werbeseite für Office 2007 wird, irrt. Wir werden hier auch auf die Mängel – und da haben die PowerPoint-Entwickler eine ziemliche Anzahl hinterlassen – detailliert eingehen.

Heute hab ich die neue Version daraufhin getestet, wie Sie beim Speichern mit Fotos umgeht. Bis Version 2003 war es ja so, dass Fotos häufig zum Aufblähen der Dateigröße einer Präsentation führten – 50 MB und mehr waren keine Seltenheit.
Die meisten Anwender sind froh, wenn sie passende Fotos finden und wissen, wie sie diese in ihre Folien einbauen. Viele nutzen dabei die Funktion Fotoalbum. Über die Größe oder Auflösung der eingefügten Fotos machen sich nur die wenigsten Gedanken. Angesichts der immer “besseren” Digitalkameras wäre das aber – zumindest in PowerPoint – schon sinnvoll.

Der Test: Ich habe mal 11 Fotos genommen – jedes ca. 4 MB groß und mit einer Auflösung von 3072 x 2304. Folgerichtig war das Fotoalbum, das ich schnell in PowerPoint 2003 erstellen ließ, 46,4 MB groß. OK, ich habe dann die Funktion zum Komprimieren genutzt (“Format – Grafik – Komprimieren”) und alle Bilder auf den für Bildschirme empfohlenen Wert von 200 dpi optimieren lassen. Nach “Datei – Speichern unter” war die Dateigröße auf 4,5 MB geschrumpft. Diese in PowerPoint eingebaute Komprimierung gibt es übrigens seit Version 2002.
Die gleichen Fotos habe ich dann in PowerPoint 2007 zu einem Fotoalbum machen lassen. Erstes Ergebnis: 13,6 MB. Nach dem Einsatz der Komprimierungsfunktion in Version 2007 (“Bildtools – Format – Gruppe Anpassen – Bilder komprimieren – Optionen – 150 ppi) waren es noch 2,8 MB. Bei der Wahl von 96 ppi (empfohlen für den E-Mail-Versand) waren es noch 1,28 MB. Natürlich war ich gespannt auf die Qualität, doch auch in der 96 ppi-Präsentation waren die Bilder noch gestochen scharf und ich konnte keine der typischen “Komprimierungsspuren” ausmachen.

Fazit: Wer sich die Zeit für ein paar Mausklicks nimmt und den Weg zum Dialogfeld fürs Komprimieren findet, läuft mit PowerPoint 2007 wohl kaum Gefahr, zu große Präsentationsdateien zu produzieren.

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