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3D-Wirkung an einem Beispiel: Ein Stück Holz zeichnen

G.O.Tuhls am 17. August 2007 um 06:42

Die 3D-Funktionen enthalten viele Optionen, die erst auf den zweiten Blick oder bei der “richtigen” Kombination mehrerer Effekte deutlich werden. So gibt es in den Grafik-Formatierungen den schon aus den Vorversionen bekannten Fülleffekt Bild- oder Texturfüllung.

Im Gegensatz zu den früheren Versionen wirkt der sich aber auch auf die Tiefendarstellung aus, sobald bei 3D-Format eine Tiefe gewählt wurde. Sichtbar ist er aber nur, wenn die Linienfarbe mit Keine Linie unterdrückt ist. Nur in diesem Fall werden die an der Kante der Form endenden Farben als in die Länge projizierte Streifen übernommen, was zum Beispiel bei der Darstellung von Holz die Illusion deutlich verbessert.

Mehrere gleiche Formen zeichnen

Pia Bork am 15. August 2007 um 22:19

Ich war es in den bisherigen PowerPoint-Versionen gewohnt, mehrere gleiche Formen hintereinander zu zeichnen, indem ich auf das Symbol für diese Form doppelklicke. Das ist genauso wie beim Symbol Format übertragen: den Pinsel doppelt anklicken, Format endlos oft übertragen, dann den Pinsel erneut anklicken, um das Übertragen zu beenden. Der Pinsel lässt sich nach wie vor mit Doppelklick in das endlose Übertragen schalten, aber beim Zeichnen von Formen klappt das leider nicht mehr.

Ziemlich versteckt findet sich das Gesuchte aber doch noch: auf der rechten Maustaste. Um zum Beispiel mehrere Pfeile zu zeichnen, klicke ich jetzt das Symbol Pfeil mit der rechten Maustaste an und wähle Zeichenmodus sperren. Anschließend kann ich so viele Pfeile zeichnen, wie ich brauche. Um das wieder zu beenden, klicke ich das Symbol Pfeil noch einmal an oder drücke die Esc-Taste.

Leistungsfähige Funktionen zum Zeichnen und ein wenig Irritation

Susanne Walter am 10. August 2007 um 22:06

PowerPoint 2007 ist mit einer fast unüberschaubaren Vielzahl neuer Funktionen zum Zeichnen ausgestattet:

  • neue und alte Formen, die jetzt sogar in editierbare Freihandformen konvertiert werden können,
  • neue Farbverlaufseinstellungen, die zwar alles andere als selbsterklärend angelegt wurden, dafür aber mit der Flexibilität “großer” Grafikanwendungen durchaus mithalten können,
  • 3D-Effekte, deren Erkundung wahrscheinlich Monate dauert …

Während Grafikeffekte wie Softschatten oder Spiegelungen und nicht zuletzt natürlich die neuen Farbverläufe eine große Erleichterung bei meiner Arbeit mit PowerPoint bedeuten, weiß ich bei vielen anderen Funktionen noch nicht so recht, was ich eigentlich damit anfangen will. Ich konnte mich zunächst noch nicht mal entscheiden, wo die Erkundungstour beginnen soll.

Schließlich habe ich einfach mal versucht, das Logo von »PowerPoint-User«, das Tom Becker zum Relaunch der Website vor ca. 2 Jahren entwickelt hat, mit PowerPoint 2007 nachzubauen. Das Ergebnis ist unten zu sehen: links das Original (in Illustrator gefertigt), rechts die Kopie.

Fazit: Die Funktionen zum Zeichnen sind in PowerPoint 2007 ganz schön leistungsfähig geworden. Ich freue mich schon heute auf den Kurs, den ich dazu auf den PowerPoint-Anwendertagen im Oktober halten werde.

Verpacken für CD – mit einem verwirrenden neuen Zusatz

Pia Bork am 6. August 2007 um 19:52

Bereits ab PowerPoint 2002 gab es den Befehl Verpacken für CD, um Präsentationen mit allen verknüpften Dateien sicher auf eine CD zu brennen. Der Befehl scheint sich auf den ersten Blick nicht verändert haben: im Office-Menü findet sich unter Veröffentlichen der Assistent für das Verpacken für CD. Das Dialogfeld beinhaltet genauso wie in den Vorgängerversionen das Feld für den Namen der CD, die Möglichkeit für das direkte Brennen auf CD und das Packen in einen Ordner sowie die zwei Schaltflächen Dateien hinzufügen und Optionen. Und in diesen Optionen bin ich auf eine unscheinbare Änderung gestoßen, die mich im ersten Moment etwas verwirrt hat.

In den Optionen wird unterschieden nach Viewer-Paket und Paket archivieren. Worin besteht der Unterschied? Die Erklärungen in dem Dialogfeld sind nicht ganz klar – und haben mich anfangs auf eine falsche Fährte geführt.

  • Viewer-Paket (Dateiformate zum Ausführen in PowerPoint-Viewer aktualisieren) speichert die Präsentation im “alten” Format mit der Endung *.ppt oder *.pps. Damit sind die Präsentationen kompatibel zu älteren PowerPoint-Versionen und dem PowerPoint-Viewer. Wie das? Versteht der PowerPoint-2007-Viewer etwa das neue Format *.pptx nicht?
  • Paket archivieren (Dateiformate nicht aktualisieren) belässt das Format der Präsentation. Das neue Dateiformat *.pptx oder *.ppsx bleibt also erhalten und damit alle neuen Funktionen. Aber was nun? Hier kann ich ja den Viewer nicht auswählen!

Zum Zeitpunkt der Auslieferung von PowerPoint 2007 war diese Unterscheidung wichtig: Der Viewer war damals nicht darauf ausgerichtet, das neue Dateiformat anzuzeigen. Die Kopplung zwischen “altes Format plus Viewer” und “neues Format immer ohne Viewer” war damals korrekt.

Aber der PowerPoint-Viewer 2007, der jetzt zum Download angeboten wird, kann durchaus mit den neuen Dateiformaten umgehen. Die Unterscheidung ist also heute nicht mehr stimmig. Was also tun, wenn Sie das neue Dateiformat beibehalten, den Viewer aber trotzdem mit verpacken wollen? Eine schnelle Lösung ist diese:

  • Packen Sie zuerst die Präsentation als Viewer-Paket mit der Option Alle Präsentationen automatisch in der angegebenen Reihenfolge wiedergeben.
  • Packen Sie alles zuerst in einen Ordner, nicht gleich auf eine CD!
  • Öffnen Sie den Ordner, der beim Verpacken angelegt wurde und suchen Sie nach der Datei playlist.txt.
  • Öffnen Sie sie mit dem Windows Editor, sie enthält den Dateinamen der Präsentation. Jetzt können Sie die Dateiendung *.ppt auf *.pptx ändern.
  • Speichern und schließen Sie die Textdatei.
  • Anschließend müssen Sie nur noch Ihre Original-Präsentation im Format PowerPoint-2007 in den Ordner verschieben und die Präsentation löschen, die PowerPoint im alten Format angelegt hat.

Übrigens, den PowerPoint-Viewer 2007 (Version 1.0 vom Januar 2007) gibt es hier zum kostenlosen Download.

Was ist aus den Animationsschemas geworden?

Dieter Schiecke am 4. August 2007 um 11:35

Wenn in der Vergangenheit mal keine Zeit zum systematischen Animieren von Folien und Objekten war, dann gab es in PowerPoint 2002 und 2003 immer noch eine letzte Rettung: die Animationsschemas. Das waren rund 30 vordefinierte Sets, die Folienübergang UND Animationseffekte für Objekte kombinierten. So ließ sich eine Präsentation in weniger als einer Minute einheitlich animieren. Allerdings haben wohl die wenigsten Anwender diese Funktion gekannt und angewendet. Und noch weniger wussten, dass man sich auch seine eigenen Animationsschemas zusammenstellen konnte, was ziemlich genial und vor allem zeitsparend war.

Im neuen PowerPoint 2007 gibt es diese Sets aus Folienübergang und Animationseffekten nun nicht mehr. Allerdings taucht der Begriff Animationsschema nach wie vor in der Hilfe auf, doch jetzt in einer anderen Bedeutung. Und zwar gibt es in der Registerkarte Animationen der Multifunktionsleiste in der Befehlsgruppe Animationen oben die Befehlsschaltfläche Animieren. Hier hat man direkten Zugriff auf genau drei Eingangseffekte: Verblassen, Wischen und Einfliegen. Während Verblassen und Wischen zwei alltagstaugliche Effekte sind, da sie Texte und Objekte »sanft« einblenden, sollte Einfliegen eher selten zum Einsatz kommen, denn alle Objekte mit diesem Effekt fliegen über die Folie und sorgen für Unruhe.

Je nachdem, was Sie markiert haben – Texte, Bilder, Diagramme oder SmartArt-Grafiken – ist die Liste der vorgegebenen Animationseffekte in dieser Liste kürzer oder länger. Das Bild oben zeigt, wie unterschiedlich lang diese Schnellauswahl sein kann:
• Ganz links gibt es genau drei Effekte für Texte und Bilder,
• dann folgen vordefinierte Effektangebote für drei verschiedene Diagrammtypen und
• ganz rechts ist schließlich die Schnellauswahl für eine SmartArt-Grafik zu sehen.

FAZIT: Es gibt zwar noch Animationsschemas. Die sind in PowerPoint 2007 aber nur noch auf Animationseffekte für Objekte beschränkt. Folienübergänge müssen separat eingestellt werden. Gerade zum Animieren von SmartArts und Diagrammen ist die neue Schnellauswahl perfekt geeignet.

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